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Klimaschutz-Tagung in Kaiserslautern
Vorstellung des Klimaschutzkonzepts der Stadt Kaiserslautern am 23. März 2010 - Vorträge online
Die Stadt Kaiserslautern hat sich zum Ziel gesetzt, die Treibhausgasemissionen bis 2020 ausgehend von den Emissionen im Jahr 1990 um 40 % zu senken. Dieses Ziel soll durch die Umsetzung eines Klimaschutzkonzepts erreicht werden, welches die Stadt unter dem Titel „klimaschutzbasierte Wirtschaftsförderungsstrategie 2020“ seit Anfang 2009 durch das Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) erstellen lässt.
Das Konzept, das in die Schwerpunkte Potenzialanalyse, Akteursnetzwerk und Öffentlichkeitsarbeit aufgeteilt ist und im Ergebnis in einen Maßnahmenkatalog mündet, wird durch die nationale Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gefördert. Mit einer Projektlaufzeit von 12 Monaten endet die Förderung im März 2010.
Bereits während der Entwicklungsphase wurden 100 städtische Liegenschaften energetisch bewertet, 50 Beratungsgespräche bei Unternehmen und anderen lokalen Akteuren geführt und fünf zielgruppenspezifische Workshops sowie eine Bürgerbefragung durchgeführt. Mehr als 300 Maßnahmen zur CO2-Reduktion wurden im Dialog mit den lokalen Akteuren entwickelt. Durch das IfaS wurden diese Ideen in Maßnahmenblättern detailliert aus ökonomischer, ökologischer und sozialer Sicht bewertet und zu einem Maßnahmenkatalog zusammengefasst. Dieser soll langfristig als „Fahrplan“ dienen, um sukzessive alle Projekte zu realisieren.
Dieses Konzept bildet die Grundlage für mehr Investitionen und Umweltschutz, zur Schaffung von Arbeitsplätzen und zur Erhöhung der Lebensqualität für die Bürger der Stadt Kaiserslautern. Im Rahmen einer Klimaschutz-Tagung am 23. März 2010 werden die Projektergebnisse im großen Ratssaal des Rathauses vorgestellt.

