• IfaS - Institut der Ideen

    Das Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) ist ein etabliertes In-Institut der Fachhochschule Trier mit Sitz am Umwelt-Campus Birkenfeld (Null-Emissions-Campus).  [mehr über IfaS]

  • 10 Jahre IfaS

    Eine Dekade ist vorbei. Eine Dekade voller Eindrücke, Projekte, Reisen und faszinierender Menschen. Seit 10 Jahren beschäftigt sich das IfaS bereits mit der Optimierung von Stoffsystemen.

    Nun gibt es zum Jubiläum eine Broschüre. [Download]

  • Projekte des IfaS

    Das IfaS arbeitet an verschiedenen Forschungs- und Beratungsprojekte weltweit oder ist an ihnen beteiligt. Mittlerweile sind es fast 200 in über 37 Ländern.
    [mehr über die IfaS-Projekte]

  • Der IMAT-Master

    Das IfaS bietet Möglichkeiten zur akademischen Aus- und Weiterbildung (z.B. der Studiengang Master in International Material Flow Management, IMAT)

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Solartagung 2008

Vorwort zur 4. Solartagung

Klimaschutz und eine sichere Energieversorgung sind nur dann erfolgreich umsetzbar, wenn die Nutzung der Solarenergie umfassend und weltweit zu einem Standard entwickelt und zügig ausgebaut wird.

Dank des Erneuerbare Energien Gesetzes hat sich Deutschland sowohl in der Photovoltaik, als auch bei solarthermischen Kraftwerken eine Technologieführerschaft erarbeitet. Diese gilt es, im Hinblick auf die wachsenden Exportmärkte abzusichern und auszubauen. Der weitere Ausbau des deutschen Marktes sowie zunehmende Exportanteile setzen voraus, dass die Photovoltaikindustrie die erzielten Kostensenkungen bei der Produktion von Solaranlagen über niedrigere Anlagenpreise zügig an den Markt weitergibt. Bei der Novellierung des EEG wurde dies bei der Neufestlegung der Einspeisevergütungen berücksichtigt, ohne die Dynamik des Marktes zu schwächen.

Neben naturverträglichen Freiflächenanlagen sollen Dächer und Fassaden als Solarkraftwerke entwickelt werden. Gebäudeplaner und -eigentümer sollen ihre Dächer und Fassaden als eine mögliche Einnahmequelle erkennen und beim Bau oder Sanieren bereits die Entscheidung gegen steigende Energiekosten treffen. Für Architekten muss das Solardach und die Solarfassade zum integralen Bestandteil der Architektur werden.

Dies gilt auch für die solare Wärme- und Kälteerzeugung. „Kein Haus ohne solare Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung!“ Dies ist das Anliegen der Landesregierung. Im rheinland-pfälzischen Förderprogramm für energieeffiziente Neubauten werden zahlreiche Gebäude bereits mit der integrierten Solarenergienutzung als Energiegewinngebäude errichtet. Dieser Standard soll bis spätestens 2020 bei jedem Neubau umgesetzt werden und damit neue Gebäude weitgehend unabhängig von fossilen Energien machen.

Zahlreiche Innovationen und die große Nachfrage nach Solartechnik lässt die Nachfrage nach Informationen weiterhin steigen. Die Solartagung 2008 am Umwelt-Campus Birkenfeld wird Ihnen qualifizierte Antworten geben. Helfen Sie mit, dass Solarenergienutzung zum Standard beim Neubau und der Sanierung von Gebäuden und darüber hinaus wird!

Margit Conrad
Staatsministerin für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz
Rheinland-Pfalz