Zero Emission Konzept (ZEK)
Hintergrund
Konferenzen und Tagungen beeinflussen in unterschiedlicher Weise die Umwelt. Vor allem durch die hervorgerufene Reisetätigkeit entstehen Klimagas-Emissionen. Aber auch durch die Veranstaltung selber werden Ressourcen wie z.B. Papier, Wasser und Strom, sowie Nahrung verbraucht. Ein wichtiges Thema bei der Organisation der Biomasse-Tagung ist die umweltgerechte Durchführung, z.B. durch die Minimierung des Abfallaufkommens oder die umweltfreundliche Beschaffung von Produkten und Dienstleistungen. Umweltbelange, und damit auch weiterreichende Aspekte der Nachhaltigkeit, sollten grundsätzlich frühzeitig in die Planung und Organisation von Veranstaltungen einbezogen werden.
Regionalen Klimaschutz vorantreiben und Akzente setzen
Der Umwelt-Campus Birkenfeld wird als einzige deutsche Hochschule ausschließlich mit erneuerbarer Energie (Strom und Heizwärme) versorgt. Diese wird aus dem nahe gelegenen Holzhackschnitzel-Heizkraftwerk bezogen. Zusammen mit einem Regenwassernutzungs- und -versickerungskonzept, Solarfassaden, Erdwärmenutzung und Passivhaus-Studentenwohnheimen kommt er somit einem "Zero Emission Campus" sehr nahe.
Im Rahmen der nationalen und internationalen Maßnahmen zum Klimaschutz fühlt sich das IfaS dazu verpflichtet, eine solche CO2-neutrale Veranstaltung umzusetzen. Das Prinzip einer solchen Veranstaltung besteht darin, die mit dem Ereignis durch Reisetätigkeit und Aufenthalt verbundenen Treibhausgas-Emissionen zu ermitteln, und diese Menge durch geeignete Maßnahmen, wie die Etablierung von Kohlenstoffsenken z.B. durch Baumpflanzungen zu kompensieren. Damit findet eine Internalisierung der mit der Veranstaltung verbundenen Klimaauswirkungen in die Gesamtplanung statt.








