Wachstumsbranche Solarenergie

Die Solarwirtschaft boomt: Der Umsatz der Solarwärmebranche hat sich 2008 im Vergleich zum Vorjahr auf rund 1,7 Milliarden Euro verdoppelt - über 6.000 Solarwärmeanlagen wurden allein in Rheinland-Pfalz neu installiert. Seit 2001 wurden damit in Rheinland-Pfalz rund 260.000 Quadratmeter Solarkollektorfläche montiert - das entspricht einer Fläche von fast 40 Fußballfeldern.
 
Der Solarmarkt 2008 brach alle bisherigen Rekorde. Nie zuvor und in keinem Land Europas wurden jemals mehr Solarheizungen installiert. Auf jede dritte in Deutschland verkaufte Heizung kommt inzwischen eine Solarwärmeanlage. 2008 wurden bundesweit 2,1 Millionen Quadratmeter Solarkollektorfläche auf deutschen Dächern neu montiert. 60 Prozent der neu installierten Solaranlagen werden inzwischen zur Heizungsunterstützung einge-setzt.

Auch die Photovoltaik verzeichnet eine sehr dynamische Entwicklung. Der deutsche Photovoltaikmarkt hat 2008 mit 35 Prozent ebenfalls kräftig zulegt.

Erneuerbaren Energien sind gerade in Zeiten der Wirtschafts- und Finanzkrise von heraus-ragender Bedeutung. Die Erneuerbaren Energien sind nach wie vor Wachstumsbranche - auch in Rheinland-Pfalz!

Die Energiesparkampagne der Landesregierung „Unser Ener“ klärt über die Vorteile der erneuerbaren Energien und über energieeffiziente Modernisierungen und Neubauten auf. Rheinland-Pfalz hat mit hohen Solarstrahlungswerten gute Voraussetzungen zur Nutzung von Photovoltaik und Solarthermie. Als Investition in den Klimaschutz und in die eigene Versorgungssicherheit machen sich Solaranlagen bei attraktiven Betreiberrenditen schnell bezahlt.
Im Rahmen des Förderprogramms für hochenergieeffiziente Gebäude, für das das Land 10 Mio. € bereitgestellt hat, werden auch Investitionen in die solare Energiegewinnung, insbesondere im Wärmebereich, zusätzlich unterstützt.  

 

Die rasante Entwicklung der Solartechnik –ganz gleich ob zur Strom- oder Wärmeerzeugung- lässt die Nachfrage nach Informationen weiterhin steigen. Die Solartagung 2009 am Umwelt-Campus wird Ihnen qualifizierte Antworten geben.

 

Margit Conrad

Staatsministerin für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz