JugendKlimaForum 2019

Nicht nur diskutieren, sondern auch handeln: Kurz vor Startschuss der Weltklimakonferenz in Madrid haben das Team des IfaS in Kooperation mit dem UCB und RENN.west ein großartiges interaktives Format für Jugendliche aus ganz RLP durchgeführt!

Am 22.11.2019 kamen rund 100 junge Menschen auf dem Jugendklimaforum Rheinland-Pfalz in der Alten Lokhalle in Mainz zusammen, um gemeinsam zu diskutieren, Lösungsansätze zu entwickeln und Forderungen an die Politik zu erarbeiten.

 

Unter Moderation von Rebecca Freitag, UN-Jugenddelegierte für Nachhaltige Entwicklung, konnten diese später auch direkt an Umweltministerin Ulrike Höfken übergeben werden.

 

Fachlichen Input lieferte der interaktive Vortrag von Martin Fliegner, Geoscopia Umweltbildung, der anhand aktueller Satellitenbilder die Veränderungen auf der Erdoberfläche zeigt und Rückschlüsse auf die Folgen menschlichen Handelns zieht.

 

Zum Thema Weltklimakonferenz (COP) gab es anschließend eine Videokonferenz mit Laima Eicke, Klimadelegation e.V., die von ihren Erfahrungen der letzten COP in Polen berichtete und ihre Erwartungen an die COP 25 in Madrid mitteilte.

 

Was die beiden Politikerinnen persönlich für den Klimaschutz tun und was sie sich von der COP 25 erhoffen, gaben Umweltministerin Höfken und Jugendministerin Spiegel in der Talkrunde preis. Hier konnten die Teilnehmer*innen ihre Fragen an die beiden direkt loswerden.

 

Den Kern der Veranstaltung bildeten sieben Themen-Cafés und Praxisworkshops.
Es ging um Klimawandelfolgen, persönlichen Lebensstil, Innovation und die Frage nach Verboten oder Anreizen. Auch hier konnte man sich mit den beiden Ministerinnen austauschen.

 

Es wurde gekocht…

 

… und gefilmt…

 

… sowie gelernt Kampagnen zu entwickeln.

 

Im Abschlussplenum wurden die Forderungen durch die Teilnehmer*innen jeden Themen-Cafés vorgestellt, die Priorisierung der Forderungen erfolgte via App durch alle Teilnehmenden.

 

So entstanden die vier Hauptforderungen:

  • Ausbau des ÖPNV (kostenlos, flexibel und flächendeckend)
  • Ehrliche Produkttransparenz („Label-Dschungel“), auch Greenwashing und „falsche“ Werbung bekämpfen
  • Ausbau Erneuerbarer Energien und Speicher
  • Verbot der Massentierhaltung

 

 

 

Umweltministerin Höfken gab zu jeder Forderung ein Feedback.

 

Festgehalten wurden diese auch von den Schnellzeichnern, die über den gesamten Tag ein echtes Kunstwerk erschufen.

 

Begleitet wurde die Veranstaltung von zahlreichen Ausstellern, die den Jugendlichen gezeigt haben, wo sie mit anpacken können.

 

Zum Abschluss gab es leckeres klimafreundliches Essen und eine kleine Party mit DJ.

Das Projekt-Team mit Maskottchen Kuno, dem Eisbären hatte viel Spaß bei der Veranstaltung.

 

Fotos: Mathias Blum, Franziska Schenk, Christian Huwer

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