Beitragsbild: Jan Weiten, Morimi Tokuyama, Prof. Dr. Peter Heck, Meriem Drissi Sbai und Bhushan Chaudhary
DIHK-Dialog zur Klima- und Energiepolitik: SAREP als möglicher Lösungsansatz
Das SAREP-Team des Instituts für angewandtes Stoffstrommanagement nahm am 14.04. an einer hochrangig besetzten Veranstaltung des Deutscher Industrie- und Handelskammertag teil, bei der zentrale Herausforderungen und Lösungsansätze der aktuellen Klima- und Energiepolitik im Fokus standen.
Die Konferenz machte deutlich, dass Unternehmen und Politik zunehmend unter Druck stehen, ambitionierte Klimaschutzziele mit wirtschaftlicher Stabilität zu vereinbaren. In den Diskussionen wurde deutlich, dass technologische Innovationen, Effizienzsteigerungen sowie eine intelligente Systemintegration zentrale Hebel darstellen. Ein besonderer Fokus lag auf der Weiterentwicklung der Netzinfrastruktur, die im Zuge des Ausbaus erneuerbarer Energien (EE) eine Schlüsselrolle für Versorgungssicherheit und Flexibilität einnimmt.
Darüber hinaus wurden die Herausforderungen des Europäischen Emissionshandels in seiner bestehenden Form (European Union Emissions Trading System 1, EU ETS 1) sowie die erwarteten Auswirkungen der Ausweitung auf weitere Sektoren (EU ETS 2) für die Industrie diskutiert. Im Mittelpunkt standen dabei steigende CO₂-Preise, Fragen der internationalen Wettbewerbsfähigkeit und der damit verbundene Transformationsdruck. Ergänzend wurde die Rolle internationaler Kooperationsmechanismen nach Artikel 6 des Pariser Abkommen beleuchtet, insbesondere im Hinblick auf deren potenzielle Bedeutung für die europäische und deutsche Dekarbonisierungsstrategie.
Prof. Dr. Peter Heck beteiligte sich am Abschlusspanel „Wie kommen wir aus der Sackgasse?“, in dem konkrete Lösungswege diskutiert wurden. Dabei stellte er das SAREP-Projekt als innovativen Ansatz vor, der Klimaschutz mit sozialer und wirtschaftlicher Entwicklung im afrikanischen Raum verbindet. Gleichzeitig eröffnet das Projekt Deutschland die Möglichkeit, unvermeidbare Restemissionen durch hochwertige internationale Projekte zu kompensieren und so einen zusätzlichen Beitrag zur Zielerreichung zu leisten.
Das IfaS bedankt sich beim Deutscher Industrie- und Handelskammertag für die gelungene Veranstaltung und den konstruktiven Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft.

