Wichtigste Erkenntnisse aus dem 3. Konsortiumstreffen des Projektes LCA-Care in Ruse, Bulgarien
Anfang Juli fand das dritte Konsortiumstreffen des LCA-Care-Projekts an der Universität Ruse (UNIRUSE) in Bulgarien statt. Angesichts des guten Projektfortschritts bot dieses Treffen den Partnern eine wichtige Gelegenheit, Erkenntnisse auszutauschen und die nächsten Schritte zur Förderung nachhaltiger Praktiken durch Lebenszyklusanalyse-Tools (LCA) zu planen.
Gemeinsame Forschung und nächste Schritte in der Nachhaltigkeitsbildung
Ein wichtiger Höhepunkt des Treffens war die Zusammenarbeit im Rahmen des Arbeitspakets 2 (WP2), bei der die Projektpartner ihre Veröffentlichungspläne vorstellten. Das Projektteam beschloss, sich auf die Bildung interinstitutioneller Gruppen zu konzentrieren, um gemeinsame Forschungsarbeiten zu erstellen und so den Wissensaustausch zwischen den Institutionen zu verbessern.
Im Einklang mit den Bildungszielen des Projekts stellte die Universität Salamanca (USAL) eine spannende Initiative vor: einen Postgraduiertenkurs, der vollständig online und in mehreren Sprachen zugänglich sein wird. Der Kurs behandelt die Themen Nachhaltigkeit, Lebenszyklusdenken und die Anwendung von Ökobilanzierung in Sektoren wie der Agrar- und Lebensmittelindustrie. Dieser Kurs soll eine wichtige Ressource für die Ausbildung der nächsten Generation an Nachhaltigkeitsexperten sein.
Innovative Lösungen für LCA-Tools und Datenintegration
Im Rahmen des Treffens wurde auch eine umfassende Demo der LCA-Tool-Plattform vorgestellt, die im Rahmen des Arbeitspakets 3 (WP3) entwickelt wurde. Die Partner tauschten sich über ihre Fortschritte bei der Integration von Datenbanken zur Unterstützung des LCA-Tools aus und diskutierten die Herausforderungen und Lösungen bei der Gewährleistung der Kompatibilität mit frei zugänglichen Datenbanken. Dieser Austausch ist entscheidend, um die Relevanz und Wirksamkeit des Tools für verschiedene Branchen sicherzustellen.
Erforschung alternativer Labels für Nachhaltigkeit
Im Rahmen der laufenden Bemühungen zur Verbesserung der Nachhaltigkeitszertifizierung leitete die TUAS eine Sitzung zur Erforschung alternativer Umweltlabels für das LCA-Tool. Da das EU-Umweltlabel nicht für alle Anwendungsfälle eine praktikable Option ist, diskutierten die Partner mehrere Alternativen und werden daran arbeiten, die für das Projekt am besten geeigneten Labels auszuwählen.
Ausblick
Das Konsortium nahm sich auch Zeit, um den Zeitplan für zukünftige Ergebnisse und den bevorstehenden Bewertungsprozess zu überprüfen. Eine Reihe von Online-Meetings und ein persönliches Treffen in Salamanca im Laufe dieses Jahres werden das Projekt weiter vorantreiben, wobei der Schwerpunkt auf Qualitätskontrolle, Überwachung und der Ausweitung der Wirkung des Projekts liegen wird.
Dank der engen Zusammenarbeit und klarer Ziele ist das LCA-Care-Projekt auf dem besten Weg, einen bedeutenden Beitrag zur Zukunft der Nachhaltigkeit und des Umweltmanagements zu leisten.
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter https://lca-care.eu/