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    Das Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) ist ein etabliertes In-Institut der Hochschule Trier mit Sitz am Umwelt-Campus Birkenfeld (Null-Emissions-Campus).  [mehr über IfaS]

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Reisende Hochschule

Managementtrainig - live

Umweltbildung und Managementtraining im Rahmen des Fachhochschulstudiums wird als Bestandteil der Erwachsenenbildung begriffen (Beyer 1998; 2000). Unser Ausgangspunkt ist, dass die Lernenden zumindest im Ansatz über die notwendigen Kompetenzen verfügen, um ihren individuellen Lernprozess eigenständig zu gestalten und weiter zu entwickeln. Im Sinne des für die aktive Teilhabe an einer globalisierten Informationsgesellschaft notwendigen Kompetenzprofils des „lifelong learning“ (Deutsche UNESCO-Kommission 1997) schafft das Projekt „Reisende Hochschule“ anregende und motivierende Lernsituationen vor dem Hintergrund einer konstruktivistisch ausgerichteten „Ermöglichungsdidaktik“ (Arnold/ Schüßler 1998).

Die Partizipation der Lernenden erstreckt sich beim Projekt „Reisende Hochschule“ von der Planung eines konkreten Projektes an auf alle organisatorischen und inhaltlichen Aspekte des Vorhabens. Das Projekt gewinnt vor allem dadurch an Profil, dass in allen Phasen die Studierenden selbst den Prozess der Projektbearbeitung voran bringen. Neben organisatorischen Reisevorbereitungen, übernehmen die Studierenden auch die Aufgabe, im Sinne eines „Fundraising“, einen Teil der finanziellen Mittel zu organisieren.

Lernen als dynamischer Entwicklungsprozess

Lernen wird im Rahmen des Reisenden Hochschulprojektes als ein komplexer und dynamischer Entwicklungs- bzw. Veränderungsprozess verstanden. Die Veränderung und Bewegung der Individuen, der Teams sowie des Gesamtprojektes wird durch das Motiv des Unterwegsseins, der „Reise“, veranschaulicht und sinnlich erfahrbar gemacht. Darüber hinaus realisieren wir damit auch unter diesem Aspekt das Prinzip des „learning by doing“ (Dewey 1968; 2000). Das Motiv der „Reise“ ist assoziativ und als anregender Resonanzboden zu verstehen. Es versucht anzuknüpfen an die Metapher der Erfahrung. Wer lernen möchte, muss sich „auf den Weg machen“ und buchstäblich „wegfahren“. Er muss sich aus den schon bekannten und weitgehend vertraut gewordenen Situationen, Horizonten und Weltbezügen entfernen und sich von ihnen lösen.