Gruppenbild mit interessierten Studiumsanwärtern

Birkenfeld im Wettbewerb mit Berlin, Aachen und München

Für viele junge Chinesen ist das Studium in Deutschland ein lang gehegter Traum. Die meisten kennen die renommierten Universitäten Deutschlands und wünschen sich in Berlin, Aachen oder München zu studieren. Aber Birkenfeld, was oder wo ist Birkenfeld?
Jedes Jahr legen 7.5 Millionen junge Chinesen die Hochschulreife ab. Doch diese qualifiziert sie nicht direkt für ein Studium in Deutschland. Hierzu müssen sie erst die soge-nannte Feststellungsprüfung bestehen und ein deutsches Sprachzertifikat absolvieren. Derzeit bieten, neben den staatlichen Studienkollegen, eine Vielzahl deutscher Universitäten und Fachhochschulen in China spezielle Studienvorbereitungskurse an. Darunter auch der Umwelt-Campus in Birkenfeld, der dieses Angebot zusammen mit der ICCN im Oak Garden seit mittlerweile 4 Jahren in China bewirbt.
Bis zu viermal im Jahr reist Dr. Michael Knaus nach China, um jungen Chinesen das Studium an der Hochschule Trier schmackhaft zu machen. Dieses Mal führen die Stationen über Beijing nach Qingdao, Suzhou, Kumning, Nanjing, Xian, Hanzhou, Chengdu, Ningbo, Changchun und Shanghai, Metropolen mit zusammen über 200 Millionen Einwohnern. In diesen Tagen wird er über 1.000 Schüler und deren Eltern treffen und versuchen die Besten von ihnen für ein Studium in Trier oder Birkenfeld zu gewinnen. Zunächst sind die chinesischen Schüler stets skeptisch. Trier ist zwar als Geburtsstadt von Karl Marx bekannt, aber dort studieren oder gar am Umwelt-Campus in Birkenfeld?
Nach der Vorstellung des grünen Campus-Konzeptes und den zahlreichen internationalen Forschungsprojekten des IfaS, unter der Leitung von Prof. Dr. Peter Heck, reift bei den Schülern aber schnell die Erkenntnis, das Umweltschutz in China in den nächsten Jahren immer wichtiger werden wird und interessante Berufsperspektiven bietet. Und so mancher Student, der aus einer der Millionenmetropolen Chinas kommt findet den Weg ins idyllische Birkenfeld, um seinen Beitrag zur umweltverträglichen Wirtschaftsentwicklung Chinas in der Zukunft leisten zu können.
Insgesamt soll diese Maßnahme nicht nur die Internationalisierungsstrategie der Hochschule Trier erfüllen, sondern langfristig auch einen (kleinen) Teil dazu beitragen, dass sich die Handelsbeziehungen zwischen China und Deutschland weiter positiv entwickeln. Gerade der Austausch über Umweltwissen und Umwelttechnologie ist für chinesische und deutsche Unternehmen von großem Interesse. Daher möchte man am IfaS die chinesischen Spezialisten im Bereich Umweltschutz mitausbilden.

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